Bernhard Wessling

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Sunrise and sunset in Aransas National Wildlife Refuge

konstruktiv-kritische (oder auch zustimmend-motivierende) Kommentare gern an
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Constructively critical (or also positively motivating) comments welcome at
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(27. 1. 2023) 10-Minuten-Beitrag im österreichischen Rundfunk über „Was für ein Zufall!“

Heute um 9:05 und um 22:23 ist in der Sendereihe „Kontext – Sachbücher und Themen“ ein 10-minütiger Beitrag von Maicke Mackerodt zu hören über mein Buch. Der Link ist 7 Tage lang aktiv. Hier ist der ungekürzte Beitrag, den Frau Mackerodt mir zuschickte.

(24. 1. 2023) wissenschaftliche Arbeiten weiterhin zitiert /
scientific articles are continuously being cited

„scholar.google“ showed that my scientific publications are continuously being read and cited. Last year (2022) in total 117 citations, a slight increase from 2021 (97). Maximum number of citations happened in 2018 (355) and 2006 (350), in total so far 6372. I assume this is thanks to researchgate.net where most of my publications are available and are finding readers. 

(19. 1. 2023) Interview als Vorbereitung für ein Radiokolleg
„Tierkommunikation“ in ORF / Ö1

Vom 13. bis 16. März (jeweils 9:05 und 22:05) wird Johannes Gelich im österreichischen Rundfunk ein Radiokolleg halten zum Thema „Tierkommunikation“. Es wird 4 Teile umfassen: 1) Die Sprache des Gesangs und der Laute 2) Die Sprache jenseits des menschlichen Gehörs 3) Die Sprache des Tanzes, der Mimik und der Verstellung 4) Die Sprache der Gerüche und des Gestanks. Der Radiojournalist Gelich befragte mich aufgrund meiner bioakustischen Forschung an Kranichen zu den Teilen 1) und 3). Meine Antworten zu seinen Fragen habe ich mit einer App aufgenommen und ihm anschließend zugeschickt. 

(15. 1. 2023) Ein Podcast im FAZ-Bücherpodcast, mit Kai Spanke,
Redakteur der FAZ im Feuilleton der Zeitung

Ich hatte vor ein paar Tagen ein sehr interessantes Gespräch mit Kai Spanke (vielen Dank!), die Aufnahme wurde verarbeitet zum Podcast, der ab heute verfügbar ist, auch bei Spotify oder bei podigee und auf youtube vermutlich auch noch auf anderen Plattformen. Näheres zum Podcast hier auf meiner Seite Presse & Medien.

(27. 12. 2022) Springer Nature will publish my popular science book 
about unpredictability, complexity and the nature of time in English

We still don’t have a contract (as part of the exisiting publishing contract between Springer and myself), but we have verbally agreed to publish my popular science book in English, and already started with some first work steps. It was originally published by SpringerNature in German, the English title will probably be „What a Coincidence! About Unpredictability, Complexity and the Nature of Time“. You can find an introduction here, and from there, you can also access the Foreword from there (preliminarily translated by myself with the help of DeepL). Stay tuned!

Update 4. 1. 2023: 

Yesterday, on January 3rd, the supplementary contract was completed and signed by both parties, and today the work already has begun: I received the translation of the Appendix (the „electronic supplementary material“) which I have started to review. The translation has been made with a new software (a „KI“), it is a pilot project. For the appendix, only I will review it and optimize.

For the main book, I have engaged a professional english native speaker copy editor, Marc Beschler, who already had reviewed and optimized the translation of my book „The Call of the Cranes“, which was based on a translation by DeepL, and reviewed by me for content correctness. This time, I am paying for Marc’s lectorate myself. I will receive the main book translation probably in early February.

The software used for it this time is not DeepL but another new one. Before entering into this pilot project, I had got a test translation of my chapter 1 with this software and compared it with DeepL. Basically, I saw both software methods had (quite different) strengths and weaknesses, but for some formatting reasons (and because for Springer it is a pilot project) I agreed to accept their suggestion to contribute. Anyway, for both software translations, after my content related review, it really requires a good native english speaker editor to optimize the language.

(24. 12. 2022) Eine Weihnachtsüberraschung:
Ein Leser schrieb mir ein paar Gedanken zu meinem Buch
„Was für ein Zufall! Über Unvorhersehbarkeit, Komplexität und das Wesen der Zeit“

Zu meiner großen Überraschung fand ich heute eine email in meinem Eingangskorb. Denn ich  hatte am 24. 12. gar keine emails erwartet, sah sie nur, weil ich mir eine Notiz machen wollte. Der Leser schrieb mir:

Was für ein Zufall!
Ein Buch voller Überraschungen, mit vielen schwierigen Passagen über die Entschlüsselung von Dispersionen und der Struktur leitfähiger Polymere. 
Aber immer wieder, mit großer Geduld für den nicht wissenschaftlich vorgebildeten Leser, erklärt der Autor, oft mit autobiographischer Offenheit, seinen langwierigen und komplizierten Erkenntnisweg. Er verlässt diesen Weg nicht, trotz geringer unterstützender Anteilnahme der
Fachwelt. Und er führt den Leser in fast kriminalistischer Akribie ein in die Nicht-Gleichgewichtsthermodynamik und hin zu dem eher harmlos klingenden Wort Entropie, dem Schlüsselwort des Buches.

Die daraus entstehenden Schlussfolgerungen und begründeten Hypothesen zum Wesen der Zeit haben kosmische Dimensionen und sind spannend, fesselnd und bereichernd zu lesen bis zum Schluss.“

(22. 12. 2022) eine Lesermeinung per email

Heute erhielt ich per email (natürlich zufällig und unerwartet) eine email mit u. a. folgender Meinungsäußerung zu meinem Buch:

„… bin zu 2/3 durch, muss jetzt eine Familienweihnachtslesepause einlegen – deswegen hier schon mal spontan vorab: ein Lesegenuss!  Die Verknüpfung von persönlicher Biographie, industrieller-unternehmerischer-Wirklichkeit der letzten Jahrzehnte, chinesischer Weisheit mit einer visionären und glasklaren naturwissenschaftlichen Analyse und viel Herzblut berührt und begeistert mich. …“ Dafür bedanke ich mich, und es ist jedem klar, der das hier liest: Als Autor bekommt man gern solche Leserpost. Vielen Dank!

(20. 12. 2022) Live-Interview in WDR 5: „Neugier genügt – Redezeit“

Heute konnte ich um 11:05 für 25 Minuten mit Ralph Erdenberger über den Zufall sprechen, über mein Buch. Hier ist das Interview zum Anhören oder Herunterladen zu finden. Ich selbst war aber nicht in Köln, sondern beim NDR in Hamburg, saß dort allein in einem Raum, wo es nur einen Schaltkasten und ein Headset über der Schreibtischlampe hängend gab, und niemanden, der mir erklärte, wie es nun weitergeht. Aber telefonisch konnte ich es dann klären, und dann gab es für 25 Minuten ein lockeres Gespräch über den Zufall, über mein Buch. (Fotos davon zeige ich auf Instagram @dr._bernhard_wessling.)

(18. 12. 2022) Fußball-WM in Katar, Frankreich verliert das Endspiel,
Argentinien ist Weltmeister,
Erinnerungen an 1998

Welche Erinnerungen kann man (in dem Fall: ich) an das Endspiel 1998 haben, während Frankreich jetzt verloren hat? Nun, 1998 begann am Tag nach dem Endspiel die weltweite wissenschaftliche Konferenz über leitfähige Polymere statt (ICSM 1998 in Montpellier). Am Sonntag vor dem Konferenzbeginn fand das Endspiel statt, Frankreich gegen Brasilien, in Paris. Aber auf dem Rathausplatz von Montpellier war eine riesige Leinwand aufgebaut, und 10.000e von Menschen trafen sich dort, bis auf 2 alles Franzosen. Die 2 Nicht-Franzosen waren mein amerikanischer Freund Ron Elsenbaumer und ich. (Ron war damals noch bei Allied Signal Forschungsgruppenleiter, später wurde er Professor in Arlington, Tx., derzeit Kanzler der Purdue Fort Wayne University.) Er hatte keine Ahnung von Fußball, ich war wild darauf, zwischen den tausenden von Franzosen auf dem Platz zu stehen und mitzufiebern. Ihm machte der Trubel Spaß. Frankreich gewann. Ron hatte damals noch schwarze Haare, sodaß ich ihn umstehenden Franzosen als „Brasilianer“ vorstellte, der leider kein Französisch könne; sie mögen bitte Rücksicht auf ihn nehmen, was sie taten. Nach dem Spiel gingen wir in eine kleine Kneipe, wo alle Franzosen übermütig feierten, dort machte ich das gleiche Spielchen und bat um „Rücksicht auf meinen brasilianischen Freund“, der natürlich sehr traurig sei. Ron erzählte ich nichts davon, was ich den Franzosen da vorspielte. Wir machten Völkerfreundschaft in der Kneipe – erst auf dem Nachhauseweg ins Hotel erzählte ich ihm von meinen kleinen Kabarettstückchen. 

Natürlich betrieben wir auf der Konferenz ernsthafte Wissenschaft: ich trug vor über meine Entdeckung des Übergangs meines Polyanilins zum metallischen Zustand während eines zentralen Dispersionsschrittes; und wir zeigten ein Poster über die Nanostrukturen, die für den Korrosionsschutzeffekt unseres Organischen Metalls verantwortlich sind. (beide Veröffentlichungen sind über meine researchgate-Seite zugänglich)

(18. 12. 2022) World Cup in Qatar,
France loses the final, 
Argentina is world champion,
memories of 1998

What memories can one (in this case: I) have of the 1998 final, while France has now lost? Well, in 1998, the day after the final, the worldwide scientific conference on conductive polymers started (ICSM 1998 in Montpellier). On the Sunday before the conference started, the final match took place, France against Brazil, in Paris. But in the town hall square of Montpellier, a huge screen was set up and 10,000s of people gathered there, all French except for 2. The 2 non-French were my American friend Ron Elsenbaumer and me. (Ron was still a research group leader at Allied Signal at the time, later he became professor in Arlington, Tx, currently he is chancellor of Purdue Fort Wayne University). He knew nothing about football; I was wild to stand among the thousands of Frenchmen on the field and cheer along. He enjoyed the hustle and bustle. France won. Ron still had black hair at that time, so I introduced him to the French people around him as a „Brazilian“ who unfortunately didn’t know French; they should please be considerate of him, which they did. After the game we went to a small pub where all the French were celebrating exuberantly, there I did the same little game and asked for „consideration for my Brazilian friend“ who was of course very sad. I didn’t tell Ron about what I was playing on in French. We made international friendship in the pub – only on the way home to the hotel did I tell him about my little cabaret pieces. 

Of course, we did some serious science at the conference: I presented on my discovery of the transition of my polyaniline to the metallic state during a central dispersion step; and we showed a poster on the nanostructures responsible for the anti-corrosion effect of our organic metal. (both publications are accessible via my researchgate page).

(15. 12. 2022) Fragebogen mit meinen Antworten auf der Webseite „Die großen Fragen“

Mit Axel Stöcker, dem Betreiber dieser Webseite, und seinem Partner von philosophies.de, Dirk Boucsein, hatte ich eine ausführliche Diskussion über mein Buch „Was für ein Zufall!“ Herr Stöcker schickte mir einen Fragebogen, den er gelegentlich Menschen, mit denen er über „die großen Fragen“ diskutiert, zum Beantworten vorlegt. Hier sind meine Antworten darauf zu finden.

(6. 12. 2022) Einladung zu einem Vortrag vor der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften
zu Berlin am 14. September 2023

(30. 1. 2023) Vortrag wurde verschoben auf den 14. Dezember 2023

Heute erhielt ich vom Präsidium der Leibniz-Sozietät die Einladung, vor der Sozietät einen Vortrag über mein Buch, über Unvorhersehbarkeit, Komplexität und das Wesen der Zeit zu halten. Die Einladung kam zustande, weil ich Prof. Hörz (Ehrenmitglied der Sozietät) angesprochen hatte. Ich hatte dessen philosophisches Buch über den Zufall zitiert und mich mit ihm in meinem Buch kritisch auseinandergesetzt. Er hat mich auf das Präsidium der Sozietät hingewiesen, dort beschäftigte man sich mit meinem Buch. Und so kam es nach einer Weile der internen Abstimmung dort zur Einladung, die ich dankend angenommen habe. Ich empfinde es als eine Ehre, vor der Sozietät vortragen zu dürfen. Nähere Details später hier.

(30. 11. 2022) Einladung zum NDR-Fernsehen in die Sendung „DAS!“
Live-Interview auf dem „Roten Sofa“ am 13. März 2023

… und nur 2 Tage nach der Einladung zum WDR-Radiointerview erhalte ich die Einladung des NDR-Fernsehens, noch einmal, wie vor 2 1/2 Jahren aus Anlaß meines Buches „Der Ruf der Kraniche“, ins Studio zum Live-Interview auf dem Roten Sofa des NDR zu kommen. Hier noch einmal die damalige Sendung aus März 2020.

 

                                               rechts ein Foto aus der damaligen Sendung

(28. 11. 2022) Einladung zum Live-Interview bei WDR 5 in der Sendung
„Neugier genügt – Redezeit“ am 20. Dezember

Heute erhielt ich die Einladung zu einem Live-Interview im Radio, WDR 5. Es wird am 20. 12.von 11:05 bis 11:45 stattfinden. In dieser Sendereihe hatte ich im April 2020 bereits ein Interview über mein Buch „Der Ruf der Kraniche“, meine ehrenamtliche Kranichforschung betreffend. Hier eine Aufnahme des damaligen Interviews.

(22.11. 2022) Dr. Tobias Kallfell veröffentlicht eine Rezension des Buches
„Was für ein Zufall!“

Auf seinem Blog veröffentlichte Dr. Kallfell heute seine Rezension meines Buches. Es ist insgesamt eine sehr positive Rezension, enthält aber auch ein paar kritische Bemerkungen, aus Sicht des naturwissenschaftlich nicht vorgebildeten Rezensenten verständlich, und aus meiner Sicht eine Anregung zur Diskussion, zu Diskussionen, wie ich sie mir über mein Buch wünsche. Zu einem seiner Kritikpunkte und zu einer Reihe von Fragen, die er stellte, habe ich einen Kommentar hinzugesetzt (auch hier zu finden). Ich freue mich auf weitere Diskussionen.

Hier nun Zitate aus seiner Rezension, die sowohl in allgemeiner Form zum Buch als Ganzes als auch zu jedem einzelnen Kapitel Kommentare enthält:

Was hält die Welt im Innersten zusammen?

In seinem sehr lesenswerten Buch „Was für ein Zufall!“ widmet sich der Autor Bernhard Weßling den großen allgemein-menschlichen Fragen von Unvorhersehbarkeit, Komplexität und dem Wesen der Zeit. … Und was ich direkt zu Beginn dieser Rezension bereits lobend herausstellen kann: Der Autor schreibt weitestgehend anschaulich und ist sehr darum bemüht, den Leser bzw. die Leserin auf seiner gedanklichen Reise „mitzunehmen“. Sein Text zeichnet sich in großen Teilen durch Verständlichkeit aus, was einerseits an den nachvollziehbaren Erklärungen liegt, andererseits an den zahlreichen Beispielen, die er anführt. … Schon das Vorwort ist ein gelungener Einstieg ins Buch und macht Lust auf mehr, flüssig und leserlich geschrieben. Vereinfachend, aber nicht zu simplifizierend! Es wird ein eingängiger, leserfreundlicher und leserzugewandter Sprachstil verwendet.“

Ein Zitat aus Dr. Kallfells Besprechung zu Kapitel 4 (in dem es um „Gleichgewicht“ und „Nicht-Gleichgewicht“ geht): 

„Und was mir gut gefallen hat: Die „Entropie“, ein Terminus, auf den man ja auch in der Kosmologie häufig stößt, wird sehr anschaulich erläutert. Insbesondere die Erklärung am Beispiel des Wirtschaftssystems finde ich gelungen. Auch die Darlegung zur Schneeflockengestaltung fand ich spannend. Schneeflocken seien Ergebnisse von Selbstorganisation von komplexen Strukturen in Nicht-Gleichgewichtssystemen. Sehr einleuchtend! Auch anhand der Funktionsweise eines Geysirs wird ein Nicht-Gleichgewichtssystem verständlich und nachvollziehbar erläutert. Weßling führt viele interessante Beispiele an, um sein Anliegen zu vermitteln. Das ist gut!“

Und ein Zitat aus seinem

Fazit

„Der Autor legt hier ein Sachbuch vor, in dem er sich den großen menschlichen Fragen widmet. Er argumentiert aus der Sicht eines Thermodynamikers und stützt sich dabei auf die Theorie von Ilya Prigogine, die 1977 den Nobelpreis für ihre Nicht-Gleichgewichts-Thermodynamik erhielt. Weßling liefert viele Denkanstöße. Der Schreibstil ist lebendig, zugewandt und weitestgehend anschaulich und verständlich. Dennoch ist Mitdenken bei der Lektüre gefragt und Wissen zum Fachgebiet der Chemie ist sicherlich verständnisförderlich. Mich persönlich hat die Lektüre bereichert, ich konnte einiges neu dazulernen. …“

(20. 11. 2022) Prof. Dr. Hans-Joachim Schlichting hat das Buch gelesen und kommentiert

Prof. Schlichting ist emeritierter Professor für Didaktik der Physik und mir bekannt als Autor der Kolumne „Schlichting!“ in Spektrum der Wissenschaft. In seiner früheren Didaktik-Arbeit, in seiner Kolumne und in seinem Blog „Die Welt physikalisch gesehen“ beschäftigt er sich auch mit „nicht-linearer Physik“, gewissermaßen der physikalischen „Schwester“ der (chemischen) Nicht-Gleichgewichts-Thermodynamik, um die es im Kern in meinem Buch geht. Deshalb schrieb ich ihn an und konnte ihn anregen, mein Buch „Was für ein Zufall!“ zu lesen. In einer email schrieb er mir zurück:

… habe Ihr Buch inzwischen durchgelesen und fand die persönliche eher erzählende Art, mit der Sie dem Zufall zuleibe rückten, neu und anregend. Auch der Wechsel mit schwerpunktmäßig fachlichen Kapiteln gefiel mir gut. Teilweise ging es natürlich in die Tiefe (z.B. zum Thema Dekohärenz), wo man einiges so hinnehmen muss. Aber das finde ich okay, denn Sie haben ja durch passende Literaturangaben dafür gesorgt, dass man sich zusätzlich informieren kann.“ 

(Ich danke ihm auch für die Erlaubnis, ihn hier zu zitieren.)

(12. 11. 2022) Thesenartige Zusammenfassung von „Was für ein Zufall!“ auf einem Philosophie-Blog

Obwohl es ein wenig riskant ist, weil die Thesen so ohne Herleitung und ohne Erklärung, ohne Begründungen im Raum stehen, habe ich mich dazu entschlossen, der Einladung von Dirk Boucsein in einer Zoom-Diskussion (vielen Dank!) Folge zu leisten, und habe diese thesenartige Zusammenfassung geschrieben. Mit der Einleitung von Herrn Boucsein ist für aufmerksame Leser deutlich, daß im Buch mehr dahintersteckt als nur diese kurzen Thesen. Wir hoffen, daß dies zu einer lebhaften Diskussion anregt (und ich hoffe, daß es ein paar mehr Menschen dazu bringt, das Buch tatsächlich zu lesen, am besten von vorn bis hinten).

Hier eine leicht an 2 Stellen überarbeitete Fassung.

(9. 11. 2022) Zwei etwas verspätete, aber sehr positive und willkommene Rezensionen über „Der Ruf der Kraniche“

Überraschenderweise gab es eine neue Rezension über mein Buch „Der Ruf der Kraniche“ von der bekannten Sachbuch-Bloggerin Petra Wiemann („Elementares Lesen“). Und:

Der Ornithologische Jahresbericht 2022 des Museums Heineanum (Halberstadt) ist erschienen. Dort veröffentlichte Carsten Linde eine Rezension über „Der Ruf der Kraniche“.

(6. 11. 2022) eine weitere Rezension über „Was für ein Zufall!“ auf „esthersbuecher.com

Am Abend des heutigen Tages erschien eine weitere Rezension. Einige Sätze darin hat mich bestätigt, dass es mir gelungen ist, Thermodynamik auch für Menschen, die wenig oder keine naturwissenschaftliche Vorbildung haben, nahezubringen: „Es klingt für mich und wahrscheinlich auf für andere Laien erst mal kompliziert, von Thermodynamik und Gleichgewicht und vor allem Nicht-Gleichgewicht zu hören, doch da beruhigt uns der Autor ganz schnell (und tut das immer wieder im Laufe seiner tatsächlich einleuchtenden Erklärungen). … Auch wenn man wie ich, von Chemie und Physik wirklich wenig versteht, kann man ihm gut folgen – wie er zum Beispiel erklärt was Entropie bedeutet, großartig, so etwas wünscht man sich eigentlich von den Lehrern in der Schule.“ Und die Rezension endet so: „Zufall ist ein komplexes Thema, das lässt sich nicht bestreiten. Doch Bernhard Weßling schafft es, unterhaltsam darüber zu erzählen und dabei unseren Blick auf die Welt um uns herum ein wenig zu ändern.“

(6. 11. 2022) Rezension des Buches „Was für ein Zufall!“ auf Instagram bei @sachbuchsalon

Bernhard Weßling: Was für ein Zufall! Über Unvorhersehbarkeit, Komplexität und das Wesen der Zeit. Wiesbaden: Springer Natur 2022. ISBN: 978-3-6583-7754-0. [Rezensionsexemplar]

Bernhard Weßling wirft einen neuen Blick auf den Zufall und die Zeit, dazu nutzt er die Idee des Nicht-Gleichgewichts der Thermodynamik. Dieses Nicht-Gleichgewicht sei für den Zufall in der Welt verantwortlich. Nachdem allerlei naturwissenschaftliche Ideen über die Zeit vorgestellt und kritisiert werden, entfaltet Weßling seine Vorstellung wie sich Zeit erklären lässt: Zeit ist das Ergebnis des Entropieprozesses im Universum. Die Entropie steigt im Universum zwar generell an, aber nicht überall gleich. Der Zufall und die Zeit sind durch die Entropie existeziell miteinander verbunden.

Das alles ist für mich recht schwierig zu verstehen, denn immer wieder fragte ich mich: Was heißt das für mich, die Gesellschaft und mein Leben? Das Thema interessiert mich sehr, doch ich muss mir eingestehen, dass ich hier kognitiv teilweise überfordert war, um die Zusammenhänge zu verstehen und zu durchdringen. Das ist keine Kritik am Buch, doch sollte man neben Interesse auch etwas naturwissenschaftliches und physikalisches Wissen mitbringen, dass mir leider abgeht.

Für Weßling entsteht die Zeit „im Nicht-Gleichgewicht durch den Fluss der Entropie.“ (233) Am Ende nehme ich mit, dass wir die Welt immer wieder mit neuen Augen sehen sollten, dass wir uns nicht blind auf das Weitergehen des Alten verlassen dürfen, sonder Zufall und Zeit immer Veränderungen bringen: Ganz konkret in unseren Gesellschaften und Leben sowie im Universum.
Das Buch regt zum Nachdenken an.

Mein Kommentar hierzu war: 

Vielen Dank für Ihre Rezension, auch für Ihre kritischen Worte. Sie schreiben „immer wieder fragte ich mich: Was heißt das für mich, die Gesellschaft und mein Leben?“ Und das beantworten Sie selbst: „Am Ende nehme ich mit, dass wir die Welt immer wieder mit neuen Augen sehen sollten, dass wir uns nicht blind auf das Weitergehen des Alten verlassen dürfen, sondern Zufall und Zeit immer Veränderungen bringen: Ganz konkret in unseren Gesellschaften und Leben sowie im Universum.“

(1. 11. 2022) Auszug aus einem Interview mit der Schriftstellerin Margaret Atwood im SPIEGEL 

Im Interview geht es um viele Themen, u. a. wird angesprochen, dass Margaret Atwood in ihren Romanen wohl gelegentlich Entwicklungen skizziert hatte, die so oder ähnlich eintrafen:

SPIEGEL: Sie werden häufig als Prophetin bezeichnet, weil Sie in Ihren Büchern so dystopische, aber leider häufig zutreffende Zukunftsvisionen entwerfen.

Atwood: Ich bin keine Prophetin. Und es gibt nicht die eine Zukunft.

SPIEGEL: Es gibt aber mittlerweile sogar ein Adjektiv dafür. Der ironische, in die Zukunft gerichtete Blick nennt sich »atwoodian«.

Atwood: Aber die Zukunft ist offen, vergessen wir das nicht. Es gibt sehr viele Möglichkeiten. Und deshalb sehr viele Überraschungen.

Warum ist die Zukunft offen, warum gibt es sehr viele Möglichkeiten, warum gibt es „nicht die eine Zukunft“? Damit beschäftige ich mich in meinem Buch „Was für ein Zufall!“, und das auf rein naturwissenschaftlicher Basis, wenn es auch natürlich gelegentlich ins Philosophische hineinreicht – und alles sehr einfach verständlich geschrieben. Und „Entropie“ werden sogar solche Leser(innen) verstehen, die sich bisher immer davor gefürchtet haben.

(30. 10. 2022) Kritische Bemerkungen zum Buch „Das Rätselhafte Universum“

Vor ein paar Wochen (da war mein Buch über den Zufall kurz davor zu erscheinen) fand ich dieses Buch, das der Physiker, Sachbuchautor und Schriftsteller Ilja Bohnet zusammen mit Prof. Thomas Naumann (DESY) im Kosmos-Verlag herausgebracht hat. Das sehr interessante und lesenswerte Buch streift unter anderem eine Reihe von Fragestellungen, die in meinem Buch „über Unvorhersehbarkeit, Komplexität und das Wesen der Zeit“ im Mittelpunkt stehen. Ein wichtiger Punkt regte mich zu einem Kommentar an:

Auf S. 83 des ebooks (epub-Version) schreiben die Autoren „Was wir als fortschreitende Zeit empfinden, ist eine Zunahme der Entropie.“ Hierzu ist anzumerken:

1) Was wir empfinden, sagt darüber, was die Empfindung ursächlich hervorruft, nichts aus. Was wir als Klang oder Ton oder Geräusch empfinden, teilt uns nichts über Wesen des Schalls (Luftschwingungen) mit, genauso wenig wie Farben und Formen, die wir sehen, etwas über das Wesen des Lichts (elektromagnetische Schwingungen) aussagen. Somit können wir aus unserer Zeitempfindung nichts darüber ableiten, was die Zeit denn nun eigentlich ist. Unser Gehirn wandelt die Wirkung eines äußeren physikalischen oder chemischen Reizes in eine Empfindung um, was uns dann aber über die Natur des Reizes nichts sagt. Diese Fragestellung diskutiere ich ausführlich in Kapitel 8 meines Buches.

2) Auf S. 128 des ebooks wird „negative Entropie“ erwähnt. Etwas besser hätte es vielleicht heißen sollen, dass in Nicht-Gleichgewichtssystemen fern vom Gleichgewicht die Entropie sinkt, also abnimmt. Nach Prigogine wird Entropie aus solchen Systemen heraus exportiert (vgl. besonders Kapitel 4 meines Buches). Wenn ich nun mal von dem genannten Problem des „Empfindens“ absehe, würde das doch nach der Aussage auf S. 83 bedeuten, dass wir dann eine „rückwärtsschreitende Zeit“ empfinden müssten?

Der Kern der zitierten Aussage auf S. 83 („fortschreitende Zeit = Entropie-Zunahme“) findet sich erstaunlicherweise bei vielen Physikern (und im Gefolge Philosophen). Es scheint nicht aufzufallen, dass, weil es ja in zahllosen Systemen Entropie-Abnahme gibt, dort dann ja die Zeit rückwärts laufen müsse (Jacques Monod hat das sogar so geschrieben, dem war das aufgefallen, und er meinte, dass dann wohl der Zeitpfeil in die andere Richtung gehe; das ist natürlich absurd – aber warum?).
    – Und genau dies diskutiere ich in Kapitel 7 meines Buches. Zu den ersten Seiten dieses Kapitels schrieb mir ein kritischer Wissenschaftler (siehe Notiz unten vom 19. 10.): „Die Diskussion S. 191 – 207 halte ich für besonders gelungen; diese könnte man auch für sich als Essay herausbringen.“

(25. 10. 2022) Ein interessanter Blog: „Die Welt physikalisch gesehen“ 

Prof. H.-Joachim Schlichtung, bekannt durch seine Kolumne „Schlichting!“ in Spektrum der Wissenschaft, betreibt seit langem einen Blog, den ich erst vor kurzem entdeckte. Unter anderem gibt es dort eine Abteilung „Strukturbildung, Selbstorganisation & Chaos“. Hier sieht man viele Beispiele für dissipative Strukturen, für Komplexität – Phänomene, mit denen ich mich in meinem Buch „Was für ein Zufall! Über Unvorhersehbarkeit, Komplexität und das Wesen der Zeit“ beschäftige.

(19. 10. 2022) Die Meinung eines kritischen Lesers (theoretischer Physiker, Mathematiker)

Vorgestern erhielt ich eine email von einem der Wissenschaftler, die mein Manuskript in der letzten Phase der Entstehung des Buches kritisch gelesen und kommentiert hatten. Er kannte nicht die endgültige Fassung, sondern eine vorherige von etwa Oktober 2021 (Manuskriptabgabe war April 2022). er schrieb mir u. a.:

Insgesamt ist ein sehr lesenswertes Buch herausgekommen. Es umfasst viel mehr, als ich bis jetzt kenne. Wobei die wesentlichen Aussagen durchaus in den Teilen enthalten waren, die ich angesehen habe.

In einer guten Diskussion überzeugt entweder einer den anderen oder aber man macht die Punkte fest, wo man differiert. Letzteres trifft hier zu. („Let us agree to disagree.“) Ich repitiere hier mal solche Punkte: 

… [ich kürze leicht, BW]

–  Um den Begriff „Fließgleichgewicht“ herum geht es nicht um richtig oder falsch, sondern um zweckmäßige Definitionen. Sie schreiben anstelle dessen „Nicht-Gleichgewicht“, aber dieser Begriff ist schwächer. „Gleichgewicht“ gestatten Sie nur für das thermodynamische G.

– Sie verneinen, dass Zufall aus der Quantenebene kommt. Ich bin dagegen überzeugt, dass Zufall oft eine makroskopische Wirkung eines mikroskopischen Effekts, soll heißen Quanteneffekts, ist. Damit liege ich im Mainstream. Viele seriöse Autoren setzen auf die Quanten. 

Die kritische Diskussion  S. 191 – 207  halte ich für besonders gelungen; diese könnte man auch für sich als Essay herausbringen. Erstaunlich, was Autoren, die man eigentlich für seriös hält, so Abwegiges äußern.“

Dieser kritische Leser setzte also seine kritisch-konstruktive Diskussion mit mir fort, wofür ich sehr dankbar bin (was ich ihm auch geschrieben habe). 

– Nicht nur wegen seiner, sondern auch wegen der weiteren kritischen Bemerkungen zweier weiterer Wissenschaftler (wie in der Danksagung im Buch erwähnt), habe ich zusätzlich recherchiert und meine Darlegungen teilweise deutlich überarbeitet.

– Zum Begriff „Fließgleichgewicht“, den ich für unpassend, wenn nicht sogar für falsch halte, habe ich ausführlich im Buch diskutiert. Schon nach seiner Definition kann es solche Systeme eigentlich nur in exakter ausgeführter industriell-chemischer Produktion geben, nicht in der Natur.

– Was die Beurteilung der Rolle der Quanten bei der Entstehung des Zufalls anbelangt, bin ich mir im Klaren, dass der „mainstream“ – wie er selbst schreibt – dieser Meinung ist; im Buch lege ich dar, weshalb ich dieser Meinung nicht bin.

(15. 10. 2022) Medienresonanz

Meine PR-Agentin und ich hatten Anfang Oktober begonnen, die Medien mit meinem Buch bekannt zu machen. Angesichts der Kürze der Zeit können wir bisher zufrieden sein, daß es schon etwa ein Dutzend Anfragen nach Rezensionsexemplaren gab, die (in Form des ebooks) von der Presseabteilung von Springer Nature zügig verschickt wurden. Es gibt aber auch merkwürdige Reaktionen:

– Manch eine Kommunikation mit Wissenschaftsjournalisten bricht plötzlich ohne weitere Erklärung ab; wird sie wieder ebenso plötzlich, wie sie erstarb, wieder aufgenommen?

– Ein Journalist sagte ab mit dem Argument „Es gibt sehr viele Bücher zu diesem Thema und genauso viele unterschiedliche Meinungen.“ Nun, da hat dieser Journalist nur die ersten 3 Worte des Buchtitels gelesen („Zufall“) und schon nicht mehr im Untertitel „Komplexität“, geschweige denn „Wesen der Zeit“. Außerdem gibt es zu den von mir behandelten Themen gar nicht wirklich viele Bücher:

Zum Thema Zufall gibt ein wenig, das meiste davon aus mathematischer Sicht; zum Thema „Wesen der Zeit“ gibt es einige wenige aus physikalischer Sichtweise – aber auch jeweils nur ganz wenige, wenn man es vergleicht mit Sachbüchern über Kosmologie / Astronomie, Relativitätstheorie, Quantentheorie.

Über „Nicht-Gleichgewicht“ bzw. die hierzu entwickelte Thermodynamik (Nobelpreis 1977 an Ilya Prigogine) gibt es weltweit kein einziges populärwissenschaftliches Buch.

Mein Buch mit der Ausgangsfrage „Wie kommt der Zufall in unsere Welt?“ ist das weltweit erste, das auf allgemein verständliche Weise in die Prinzipien dieser weithin unbeachteten Theorie einführt, die so wichtig ist für ein umfassendes Verständnis unserer Welt. Es ist das erste Buch, das die Herkunft des Zufalls aus den Eigenschaften der Nicht-Gleichgewichts-Systeme heraus erklärt, was natürlich unmittelbar mit der Komplexität unserer Welt zusammenhängt.

Und es ist zudem auch das erste Buch, in dem das Wesen der Zeit ebenfalls aus den Eigenschaften dieser Systeme heraus verstanden wird. Erstmalig also werden die drei Phänomene „Zufall / Unvorhersehbarkeit“, „Komplexität“ und „Wesen der Zeit“ auf eine gemeinsame Wurzel zurückgeführt.

(15. 10. 2022) Spät, aber bestimmt nicht zu spät, erscheint eine Rezension meines Buches „Der Ruf der Kraniche“ im Ornithologischen Jahresbericht 2022 des Museum Heineanum (Halberstadt). 

Mit dem Jahresbericht hatte das Heineanum dieses Jahr große Probleme, wegen Personalnot (Pandemie), Papierkostenexplosion u.a.

(10. 10. 2022) Mein privater Lektor schreibt auf seiner Webseite:

Es liest sich wie eine Rezension: „Ein ful­mi­nan­tes Werk zu den gro­ßen Fra­gen der Mensch­heit: Was ist Zeit, was Zufall und … ist es ange­mes­sen vom „Gleich­ge­wicht“ der Öko­sys­te­me und der Wirt­schaft zu reden? … Ein fas­zi­nie­ren­des Werk, das auf einem Leben vol­ler For­schungs­drang und Ver­stehens­ei­fer fußt. Eine fes­seln­de Lek­tü­re für neu­gie­ri­ge Natur­wis­sen­schaft­ler und wis­sens­hung­ri­ge Laien!“

Rouven Obst war, wie man der Danksagung in meinem Buch entnehmen kann, einer der beiden Lektoren, die vor gut 5 Jahren (2017) eine erste Fassung meines Buches in Grund und Boden kritisierten, kein gutes Haar daran ließen (oder wie sagt man?), nun aber, Anfang 2022, die neueste Fassung meines Manuskriptes für lesenswert hielten und als zur Publikation geeignet beurteilten. Natürlich hat Herr Obst dennoch viel kritisiert, viele Fragen gestellt und somit zur besseren Lesbarkeit und Verständlichkeit beigetragen. Ich hatte neben dem Fachlektorat (durch Herrn Eric Blaschke) beim Verlag Springer Vieweg auch Rouven Obst gebeten (und privat finanziert), das Manuskript zu lektorieren, weil er es als Literaturwissenschaftler und Philosoph aus einer anderen Sicht als der Verlag kritisch las.

(4. 10. 2022) Das Buch „Was für ein Zufall!“ ist endlich erschienen!

Nachdem ich das Buch am 22. 9. freigegeben hatte, ist es seit dem 1. Oktober nun auf der „Springer Link“-Webseite von Springer Nature zu finden, und seit dem 4. 10. auch dort bestellbar, als ebook und als Taschenbuch. Letzteres wird „on demand“ gedruckt, hat also eine Lieferzeit von jeweils etwa 7 – 10 Tagen. 

(22. 9. 2022) Das Buch ist zur Veröffentlichung freigegeben

Nachdem ich mit der 5. Korrekturlesung auch die (hoffentlich) letzten 3 Fehler bemerkt und ihre Korrektur veranlaßt habe, konnte ich am 22. 9. das Buch freigeben. Nach Aussage von Springer Nature wird es Ende September erscheinen.

(13. 9. 2022) Neuester Stand der Korrekturarbeiten am Buch „Was für ein Zufall“

 Die 4. Fassung des Buches hatte ich am 12. 9. erhalten, 2 Tage durchgearbeitet und noch etwa 2 Dutzend Fehler entdeckt. Immerhin aber sind die allermeisten der in der 2. und 3. Fassung nicht umgesetzten Korrekturanforderungen nun doch endlich ausgeführt worden, die wichtigsten Fehler (auch Layoutprobleme) beseitigt. Ich bin nun zuversichtlicher, dass ich bald das Freigabe-pdf bekommen und das Buch dann zum Druck freigeben kann.
 

Nur 3 Tage später: 

Springer Nature verschiebt den Erscheinungstermin ohne Begründungen auf den 20. Dezember. Ich kann nur hoffen, daß es sich um einen Computerfehler handelt. Es kann nicht an den zuletzt am 13. veranlaßten (letzten?) nur 22 Korrekturen liegen.,

(31. 8. 2022) Stand der Korrekturarbeiten am Buch „Was für ein Zufall“

Die 3. Fassung des Buches nach der 2. Korrektur ist vor 2 Tagen eingetroffen, ich habe sofort eine 3. Korrekturlesung ausgeführt. Leider sind doch noch eine ganze Reihe von Fehlern zu entdecken gewesen, da zahlreiche meiner vorherigen Korrekturen nicht richtig ausgeführt worden sind. Nun warte ich auf die hoffentlich letzte Fassung zur Freigabe. Den Anhang kann ich inzwischen freigeben. Außerdem habe ich eine Druckfassung des Anhangs erstellt, die diejenigen Interessenten, die auch den Anhang als „echtes Buch“ in der Hand haben wollen, für einen sehr geringen Preis bestellen und kaufen können.

(26. 8. 2022) Kaum zu glauben: Ich lese einen Roman und bin begeistert

Während ich auf die 3. Fassung der Korekturdateien warte (2 Korrekturlesungsläufe habe ich hinter mir), lese ich erstmals seit langer Zeit einen Roman. Nun, ich lese gelegentlich Kriminalromane, wenn ich mal nicht ernsthaft lesen will (also keine Fachliteratur, keine Sachbücher), nur zur Entspannung. Aber Romane, in denen eher nichts Spannendes passiert? nein. Aber seit ein paar Tagen lese ich mit wachsender Begeisterung „Eine Frage der Chemie“ (Bonnie Garmus). Ich bin begeistert, hellauf begeistert. Kann das Buch kaum weglegen. Es ist unglaublich gut geschrieben, die Botschaft, die die Autorin vermitteln will, ist eindeutig und klar. Und es macht Spaß, das Buch zu lesen.

Ich weiß: Es ist ein Märchen. Zwar wird es „Roman“ genannt, aber praktisch ist es ein Märchen. So etwas hätte um 1960 und vor allem in den USA nie stattfinden können, aber im Märchen ist es möglich. 

Zugleich wäre es aber doch möglich gewesen – und das ist ja die Botschaft des Buches: Wenn nämlich mehr Frauen sich gegen die Grenzen der Konvention der Kultur aufgelehnt, sich wissenschaftlich ausgebildet und mit Kompetenz und Unbeugsamkeit diese Grenzen aktiv überschritten hätten. Und sicherlich will Bonnie Garmus nicht nur Frauen in der Wissenschaft, sondern überall im Leben anregen, sich selbstbewußt, mit Kompetenz und Hartnäckigkeit durchzusetzen.

Man könnte (oder sollte?) das Buch noch weiter darüber hinaus verstehen: Es gibt bei weitem nicht nur die Mißachtung der Fähigkeiten von Frauen in einer von Männern dominierten dominierten Wissenschaftswelt. In der Wissenschaft dominiert geschlechtsunabhängig das, was eine meinungsstarke Mehrheit (unterstützt von Medien) für richtig hält. Das nennt man seit Thomas Kuhn „Paradigma“ (vgl. seinBuch „Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen“). Und die Vertreter herrschender Paradigmen unterdrücken bei weitem nicht nur Frauen, sondern generell alle, die ihrem Paradigma widersprechende Hypothesen oder Theorien (was nicht das gleiche ist!) vertreten. Sie werden ignoriert und ausgegrenzt, selbst wenn die Beobachtungsdaten das herrschende Paradigma widerlegen. (siehe hierzu Kapitel 5 in meinem Buch „Was für ein Zufall!“).

(22. 8. 2022) Neuer Erscheinungstermin des Buches „Was für ein Zufall!“ 

ist laut Springer Nature nun der 21. Oktober. Ich bin aber zuversichtlich, daß es eher sein wird. Die Gründe für die Verschiebung auf Ende Oktober sind mir nicht bekannt.

(August 2022) Neue Webseite

In Vorbereitung der Herausgabe meines neuen populärwissenschaftlichen Sachbuches „Was für ein Zufall! Über Unvorhersehbarkeit, Komplexität und das Wesen der Zeit“ habe ich mich entschlossen, meine bisherige Webseite zu modernisieren und zu aktualisieren. Ich hoffe, daß das neue Buch zu Diskussionen Anlaß gibt, ich wünsche mir sachliche, konstruktiv-kritische Diskussionen. Ich werde diese hier, wenn die Diskussionspartner einverstanden sind, wiedergeben. Kommentare bitte gern an bernhard[ät]bernhard-wessling.com.

Bernhard Wessling